Luca Dobrita
Luca Dobrita
04.05. – 11:55 Uhr
Die Stadt der Zukunft wird ohne die Generationen von morgen nicht zu gestalten sein – und dennoch bleiben ihre Perspektiven in Stadtentwicklung, Beteiligung und Stadtmarketing oft unterrepräsentiert. Was erwarten junge Menschen von ihrer Stadt? Wie erleben sie öffentliche Räume, Kommunikation, Teilhabeformate oder Mobilität? Der Vortrag geht der Frage nach, wie Städte Jugendliche und junge Erwachsene nicht nur erreichen, sondern begeistern können – als Gestalter:innen, Mitdenkende und kritische Freund:innen einer lebendigen Stadt. Im Fokus stehen Haltung, Sprache, Plattformen und die Frage, wie Stadt ein relevanter Resonanzraum für junge Lebensrealitäten werden kann. Kernfragen: Wie können junge Menschen erreicht werden, dass sie sich aktiv einbringen? Was macht eine Stadt für junge Menschen lebenswert?
Panel mit: Luca Dobrita, Stadtschülersprecher Offenbach
Über Luca Dobrita:
Luca Albert Dobrita (* 05. Mai 2008 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Politiker / Aktivist ( Schülervertretung / SPD) und Gründer von INTROVERT Studio eine Modemarke aus Hessen. Außerdem ist er seit Dezember 2024 ernannt worden zum Geschäftsführer & Vorstandsvorsitzenden der neuen Schülerfirma “Kätheladen” seiner Schule. Er ist der Stadtschulsprecher der Stadt Offenbach am Main für das Jahr 2024/25 und damit beginnt er seine zweite Amtszeit. Er wurde auch in November als LaVo-Mitglied in die Landesschüler*innenvertretung Hessen gewählt.
Bereits im Alter von 14 Jahren wurde Luca als Aktivist und Politiker in Offenbach bekannt. Als ehemaliger Stadtschulsprecher und nun, mit 16 Jahren, Gründer einer Modelinie, setzt er sich vehement für Fortschritt, Sichtbarkeit und soziale Belange ein. Bekannt ist er für seine Standhaftigkeit in schwierigen Zeiten und sein Engagement beim Wiederaufbau des Stadtschülerrates.
Seine politische Arbeit zeichnet sich besonders durch Inklusivität aus und er pflegt den direkten Austausch mit Betroffenen. Luca betont: "In der politischen Landschaft sollte jeder ein offenes Ohr haben. Das ist oft nicht gegeben, jedoch behindert es den Fortschritt. Jeder Mensch kann dir etwas auf deinem Weg mitgeben."
Weitere Informationen:
Julia Erdmann
Julia Erdmann
04.05. – 11:05 Uhr
Innenstädte stehen exemplarisch für die großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit: Wie wollen wir leben, arbeiten, uns begegnen – und was gibt urbanen Räumen künftig Sinn? Der Vortrag wirft einen interdisziplinären Blick auf die Transformation unserer Zentren und zeigt, wie sie zu Resonanzräumen für gesellschaftliche Bedürfnisse, Zukunftsmut und gemeinschaftliche Identität werden.
Julia Erdmann, JES Socialtecture
Vita
Julia Erdmann gestaltet Stadtentwicklung. Ihre Expertise sind Lebensräume – auf besondere Weise verbindet sie „Social Life“ und „Architecture“. Ihr Ansatz ist heute bekannt als Socialtecture.
Nach ihrem Studium der Architektur und Stadtplanung in Hamburg, New York und Barcelona wirkte die Hamburgerin zwölf Jahre lang als Architektin und verwandelte Bestandsgebäude in lebendige Orte.
2017 gründete sie JES Socialtecture und entwirft seither Stadtentwicklungsstrategien und -prozesse. JES begleitet Städte, Kommunen und Unternehmen bei der Transformation von Quartieren und Gebäuden – und verbindet Stadtleben und Stadträume.
2024 gründete sie gemeinsam mit Indra Musiol die School of Socialtecture – eine Fortbildungsplattform, die Changemaker aus Architektur, Stadtplanung, Bau und Politik befähigt, Social Life und Architecture als Einheit zu gestalten. Hier wird Social Expertise zur Zukunftskompetenz – für eine am Leben orientierte Stadtentwicklung.
Weitere Informationen:
Webseiten:
LinkedIn:
• School of Socialtecture
• JES Socialtecture
• Julia Erdmann
Instagram:
• School of Socialtecture
• JES Socialtecture
• Julia Erdmann
Prof. Dr. Markus Gabriel
Prof. Dr. Markus Gabriel
05.05. – 11:30 Uhr
Ob datenbasierte Planung, automatisierte Prozesse oder KI-gestützte Interaktion – Digitalisierung verändert die Gesellschaft und ihre Zukunft grundlegend. Dabei geht es nicht nur darum Prozesse mit KI zu beschleunigen und Technologie effizienter einsetzen, sondern vielmehr darum eine erweiterte gesellschaftliche Ethik zu schaffen, die den Werten und Normen des europäischen Humanismus entspricht und genügend Platz für Fortschrittsoptimismus bietet. In diesem Sinne kann die europäische Stadt mit ihren sozialen Bindungen und freiheitlichen Möglichkeiten für alle Bürger:innen ein wichtiger Gegenpol zur Blackbox der globalen Konzerne sein. Der Vortrag zeigt, warum es Regeln, Transparenz, Daten-Souveränität und eine ethische Intelligenz braucht, damit KI die menschlichen Werte und damit auch unsere Städte stärkt .
Prof. Dr. Markus Gabriel, Direktor Internationales Zentrum für Philosophie, Universität Bonn
Vita
Markus Gabriel (geb. 1980), studierte in Hagen, Bonn und Heidelberg. Er war Postdoc in Lissabon und New York, wo er 2008 an der New School for Social Research seine erste Professur antrat. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn inne und ist dort seit 2012 Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie. 2017 gründete er das interdisziplinären Center for Science and Thought, dessen Direktor er seitdem ist. Er ist regelmäßiger Gastprofessor an der Sorbonne (Paris 1-Panthéon Sorbonne) sowie der New School for Social Research in New York City. Seit 2024 ist er außerdem Senior Global Advisor am Kyoto Institute of Philosophy.
Weitere Informationen:
Foto: Jana Dehmen
Eva-Maria Jazdzejewski (Moderatorin)
Eva-Maria Jazdzejewski (Moderatorin)
Live und leicht: In diesem Sinne verbindet Eva-Maria Jazdzejewski charmante Moderation und humorvolle Vortragskunst mit themenbezogener Live-Unterhaltung. Auf Augenhöhe mit dem Publikum sorgt sie bei Veranstaltungen mit ihrem interdisziplinären Blick auf die Bühne und hinter die Kulissen für leichtfüßige Orientierung, ausgewogene Dramaturgie und pointierte Inhalte. Ganz gleich ob Online-Kongress, Hybrid-Event, interner Workshop oder Live-Kommunikation im öffentlichen Raum: Seit mehr als 20 Jahren begleitet Eva-Maria Jazdzejewski als Kommunikatorin und „creative mind“ Organisationen mit individuell kuratierten Kommunikationskonzepten – inspirierend, interaktiv und innovativ. Die in Münster und London ausgebildete Kulturwissenschaftlerin startete
1996 studienbegleitend als Schauspielerin in Münster ihre BühnenKarriere. Seit Ende der 90er Jahre war sie künstlerische Leiterin des Improvisationstheaters placebotheater, dessen Professionalisierung sie später als geschäftsführende Gesellschafterin von 2005 bis 2019 leitete. Mit ihrem Ensemble, das sie mehr als 20 Jahre im Team führte, gewann sie u.a. die Kölner Gloria Crown und den ImproCup der Stadt Münster. Aus dieser reichen Expertise schöpft sie ihre
kreativen und unternehmerischen Aktivitäten als Expertin für LiveKommunikation: Neben Moderationen und Workshops sind innovative und multidisziplinäre Kommunikationsformen ihre Herzenssache.
Seit 2019 ist sie Lehrbeauftragte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Centrum für Rhetorik mit Schwerpunkt Improvisation und Kommunikation. Seit Mitte 2021 leitet Eva-Maria Jazdzejewski für die Stadt Münster im Eigenbetrieb Münster Marketing den Geschäftsbereich strategische Kommunikation und Partizipation. Dort bringt sie ihre Moderations- und Konzeptionskunst hauptberuflich für Innovation und Transformation der Stadt, ihrer Prozesse und ihrer Bewohner:innen ein.
Dr. Nicolas Meyer
Dr. Nicolas Meyer
04.05. – 16:20 Uhr
Transformation betrifft alle – aber nicht alle gleich. Wie unterschiedlich sind ihre Herausforderungen tatsächlich, und wo liegen überraschende Parallelen? Was lässt sich von Pilotprojekten aus Großstädten lernen – und welche kreativen Lösungen kommen aus kleineren Kommunen, die mit knapperen Ressourcen oft besonders erfinderisch agieren müssen? Gemeinsam diskutieren wir, wie der Wandel gemeinsam gestaltet werden kann – mit Augenhöhe, Offenheit und dem Ziel, voneinander zu lernen.
Panel mit: Dr. Nicolas Meyer, Oberbürgermeister Frankenthal
Vita
Nicolas Meyer (geb. 1980 in München) ist Jurist und seit dem 1. Januar 2024 Oberbürgermeister der Stadt Frankenthal (Pfalz). Er wurde am 25. Juni 2023 im ersten Wahlgang mit 55 % der Stimmen gewählt.
Zuvor war er von 2019 bis 2023 Personalleiter und stellvertretender Leiter der Polizeiverwaltung im Polizeipräsidium Mannheim (rund 2.700 Beschäftigte); zusätzlich engagierte er sich als Inklusionsbeauftragter sowie als Vorsitzender des Arbeitskreises Sucht.
Von 2009 bis 2019 war Meyer im Bayerischen Staatsdienst tätig und übernahm verschiedene Führungsaufgaben im Geschäftsbereich des Bayerischen Innenministeriums, u. a. in den Bereichen öffentliche Sicherheit, Digitalfunk, Bayerisches Landeskriminalamt (Personal/Haushalt/IT/Liegenschaften) sowie bei der Regierung von Oberbayern mit Schwerpunkt Asylbewerberunterbringung und Integration. Parallel absolvierte er berufsbegleitend einen Master of Laws im Stiftungs- und Gesellschaftsrecht.
Meyer studierte Rechtswissenschaften an der LMU München (Schwerpunkt u. a. Beamten-, Bau- und Raumordnungsrecht), ist Volljurist, war nach dem zweiten Staatsexamen als Rechtsanwalt und zertifizierter Mediator tätig und leistete zudem Wehrdienst bei der Luftwaffe. Er ist Major der Reserve und im Bereich zivil-militärische Zusammenarbeit eingesetzt.
Seit 2018 lebt Nicolas Meyer mit seiner Ehefrau und zwei Kindern in Frankenthal. In seiner Freizeit ist er gern sportlich aktiv (u. a. Joggen, Radfahren, Tennis) und in der Region unterwegs.
Foto: Andreas Henn
Lena Papasabbas
Lena Papasabbas
05.05. - 14:00 Uhr
Ob Barrierefreiheit, subjektives Sicherheitsgefühl oder kulturelle Zugehörigkeit – wer sich in der Stadt bewegen und beteiligen will, muss sich sicher und angesprochen fühlen. Doch viele urbane Räume werden nicht von allen gleichermaßen genutzt oder erreicht. Dieser Vortrag fragt: Wie kann Stadtgestaltung soziale Teilhabe wirklich ermöglichen? Welche Rolle spielen Licht, Sprache, Infrastruktur oder Gestaltung im Erleben von Sicherheit und Zugehörigkeit? Und was heißt es konkret, wenn Städte inklusiv, solidarisch und offen für Vielfalt sein wollen? Der Blick richtet sich auf das Alltägliche – und auf die Gestaltung einer Stadt, die niemanden ausschließt.
Lena Papasabbas, Trend- & Zukunftsforscherin
Andreas Reiter
Andreas Reiter
05.05. - 10:45
Der Städtetourismus steht vor einem radikalen Wandel: Reisende suchen heute mehr als Sehenswürdigkeiten – sie erwarten Authentizität, bedeutungsvolle Erlebnisse und Überraschendes. Gleichzeitig wächst der Druck auf Städte, Aufenthaltsqualität nicht nur für Gäste, sondern auch für die eigene Bevölkerung zu sichern, Lebens- und Erlebnisraum achtsam zu verschränken. Der Vortrag wirft einen Blick auf aktuelle Trends wie hyperlokale Erlebnisse, Foodification u.a. – und zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Städte mit ganzheitlicher Strategie, kreativen Formaten und smarten urbanen Ökosystemen neue Wege gehen.
Andreas Reiter, ZTB Zukunftsbüro
Vita
Geboren in Innsbruck. Gründete 1997 das ZTB Zukunftsbüro (www.ztb-zukunft.com) in Wien, mit dem er seitdem Kommunen, Destinationen, Organisationen und öffentliche Institutionen im (vorwiegend) deutschsprachigen Raum in strategischen Zukunftsfragen, nachhaltiger Transformation und Positionierung berät.
Andreas Reiter ist international gefragter Keynote-Speaker, Lehrbeauftragter an der Donau-Universität Krems sowie am MCI in Innsbruck. Er sitzt in Advisory Boards von Stadtmarketing-Organisationen und DMO's und ist Mitglied von Fachkommissionen, z.B. des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
© Oliver Wolf
Christian Scheler
Christian Scheler
05.05. – 13:00 Uhr
Wie kann Stadtentwicklung heute gelingen, wenn Flächen knapp und Ansprüche vielfältig sind? Zwischen Handel, Kultur, Verkehr, Wohnen und Klimaanpassung müssen Städte neue Bündnisse schmieden – mit Bürger:innen, Verwaltung, Wirtschaft und Mobilitätsanbietern. Der Vortrag beleuchtet, wie sich Stadtgestaltung praktisch und partnerschaftlich umsetzen lässt: Wie kommuniziert man Veränderung, wie nimmt man Menschen mit? Wie bleiben Innenstädte für Besucher:innen aus dem Umland erreichbar – auch ohne Metropolenlogik, sondern aus Sicht der Mittelstädte und Regionen?
Christian Scheler, 1komma2, Mobilitätsexperte
Vita
Christian Scheler (M.Sc. Urban Design, B.A. Architektur) hat mehr als 12 Jahre Berufserfahrung im Bereich Mobilität und Verkehrsplanung. Er ist darin geübt, zwischen unterschiedlichen Disziplinen, Maßstabsebenen und Akteur:innen im Prozess zu übersetzen.
Er ist in die “Baukammer Berlin” unter der Nummer “P 5619” eingetragen. Er ist Mitglied in der “SRL - Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.” und Mitglied im “FGSV - Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V.”.
Bis Anfang 2022 war er assoziierter Partner bei dem Verkehrsplanungsbüro ARGUS in Hamburg. Dort gründete er das ARGUS studio – ein interdisziplinäres und agiles Team, das sich mit Trends, aktuellen und disruptiven Entwicklungen an der Schnittstelle von Stadt und Mobilität beschäftigt.
In zahlreichen Impulsvorträgen berichtet er regelmäßig über die Schnittstelle von Städtebau, Architektur und Mobilität sowie von den Erfahrungen aus der Bearbeitung von über 60 Mobilitätskonzepten für Gebäude, Neubau- und Bestandsquartiere.
Darüber hinaus ist er derzeit als Lehrbeauftragter für Verkehrswesen an der Universität Rostock am Lehrstuhl Nachhaltiger Städtebau und Mobilität tätig.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Schramm-Klein
Prof. Dr. Schramm-Klein
04.05. – 14:55 Uhr
Innenstädte stehen seit Jahren unter hohem Erwartungsdruck, der sich immer mehr zuspitzt. Vor allem Aufenthaltsqualität, soziale Funktionen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sollen zugleich erfüllt werden. Der Vortrag ordnet ein, welchen Beitrag der Handel zur Innenstadtentwicklung leisten kann und wo strukturelle Grenzen liegen. Im Fokus stehen veränderte Konsumentenanforderungen, technologische Entwicklungen und ihre Folgen für Stadt und Handel.
Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein, Universität Siegen
Vita
Univ.-Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein ist seit 2009 Inhaberin des Lehrstuhls für Marketing und Handel an der Universität Siegen und Co-Direktorin des Zentrums für Verbraucherschutz und verletzliche Verbraucher. Ihre Forschung ist empirisch fundiert und theoriegeleitet. Sie arbeitet zu Konsumentenverhalten, Handelsentwicklung, Mobilität sowie zu strategischem Markenmanagement, Omnichannel-Strategien und Digitalisierung im Handel. Ihre Arbeiten erscheinen in international renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schnittstelle von Handel, Konsumenten und räumlichen Strukturen, u.a. im Kontext von Standortfragen, Innenstadtentwicklung und der Verzahnung von stationärem und digitalem Handel. Sie leitet zahlreiche drittmittelgeförderte Forschungs- und Praxisprojekte für Unternehmen, Kommunen und öffentliche Institutionen und ist regelmäßig als Referentin auf wissenschaftlichen und praxisorientierten Veranstaltungen tätig.
Weiterführende Informationen:
Stijn Oude Vrielink
Stijn Oude Vrielink
04.05. - 11:55 Uhr
Die Stadt der Zukunft wird ohne die Generationen von morgen nicht zu gestalten sein – und dennoch bleiben ihre Perspektiven in Stadtentwicklung, Beteiligung und Stadtmarketing oft unterrepräsentiert. Was erwarten junge Menschen von ihrer Stadt? Wie erleben sie öffentliche Räume, Kommunikation, Teilhabeformate oder Mobilität? Der Vortrag geht der Frage nach, wie Städte Jugendliche und junge Erwachsene nicht nur erreichen, sondern begeistern können – als Gestalter:innen, Mitdenkende und kritische Freund:innen einer lebendigen Stadt. Im Fokus stehen Haltung, Sprache, Plattformen und die Frage, wie Stadt ein relevanter Resonanzraum für junge Lebensrealitäten werden kann. Kernfragen: Wie können junge Menschen erreicht werden, dass sie sich aktiv einbringen? Was macht eine Stadt für junge Menschen lebenswert?
Panel mit: Stijn Oude Vrielink, Venue Marketing Spezialist
Stijn Oude Vrielink – Venue-Marketeer mit Leidenschaft und Weitblick
Dynamisch und mitreißend – so lässt sich Stijn am besten beschreiben. Als erfahrener Venue-Marketing-Experte bringt er umfassendes Wissen und ein starkes Netzwerk mit, das sich über die deutsche, niederländische und europäische Eventbranche erstreckt.
Seine Bilanz spricht für sich:
• Über 140 Venues & Hotels in ganz Europa erfolgreich positioniert
• Mehr als 400 Fachkräfte geschult
• 40+ Keynotes zu innovativem Venue-Marketing gehalten
Stijn inspiriert, bewegt und denkt Events weiter – immer mit einem klaren Blick für das Potenzial eines Ortes.
Weitere Informationen:
https://www.venuemarketing.de/
Dr. Kirsten Witte
Dr. Kirsten Witte
04.05. - 14:20 Uhr
Die Stadt der Zukunft entsteht nicht zum Nulltarif – doch vielen Kommunen fehlt es bereits heute an finanziellen Spielräumen. Der Vortrag beleuchtet, wie Städte mit begrenzten Haushalten dennoch handlungsfähig bleiben können, welche neuen Finanzierungsmodelle und Förderkulissen denkbar sind und warum Transformation auch eine Frage von Verteilungsgerechtigkeit und politischem Mut ist.
Dr. Kirsten Witte, Bertelsmannstiftung - Leitung Zentrum nachhaltige Kommunen
Vita
Dr. Kirsten Witte leitet das Zentrum für nachhaltige Kommunen sowie das Programm Digitalisierung und Gemeinwohl der Bertelsmann Stiftung. Bevor sie zur Stiftung kam, hat sie mehrere Jahre in leitender Funktion bei der Stadt Münster sowie als Wissenschaftlerin an der Universität Münster gearbeitet. Kirsten Witte ist promovierte Volkswirtin, Vorsitzende des Vereins Familiengerechte Kommune und ehrenamtliche Kommunalpolitikerin.
